Bremen liegt auf quartären Sedimenten der Wesermarsch – eine Wechsellagerung aus Sanden, Schluffen und Torfen, die bis in 30 Meter Tiefe reicht. Der Grundwasserstand steht hier meist nur 1,5 bis 3 Meter unter Gelände. Für die Bemessung der Rütteldruckverdichtung in Bremen müssen wir diese heterogene Schichtung genau abbilden. Ein SPT-Versuch liefert die nötigen Kennwerte zur Lagerungsdichte, während ergänzende CBR-Tests die Tragfähigkeit der oberen Horizonte bewerten. Nur mit belastbaren Daten aus dem Feld gelingt die wirtschaftliche Auslegung des Rüttlers – weder überdimensioniert noch risikobehaftet.

Die Bemessung der Rütteldruckverdichtung in Bremen erfordert die genaue Abbildung der quartären Wechsellagerung – nur so lassen sich Setzungsdifferenzen in den Klei- und Torfbänken wirtschaftlich beherrschen.