Bremen liegt nur rund 50 Kilometer von der Nordsee entfernt. Der hohe Grundwasserspiegel und die feuchten Wintermonate setzen Böschungen unter permanentes Risiko. Ohne regelmäßige Kontrolle entstehen Risse oder Rutschungen, die oft unbemerkt bleiben. Genau hier setzt unsere geotechnische Böschungsüberwachung (monatlich) an. Wir kombinieren topografische Vermessung mit geotechnischen Sensoren, die Porenwasserdruck und Neigung aufzeichnen. Vor dem ersten Monitoring führen wir eine geotechnische Instrumentierung durch, um die kritischen Messpunkte festzulegen. Parallel dazu prüfen wir die Durchlässigkeit des Bodens mit einem Versuch zur Feldpermeabilität, damit Sickerwasserströme frühzeitig erkannt werden.

Die monatliche Überwachung erkennt Quell- und Schrumpfprozesse in den tonigen Böden Bremens, die sonst unbemerkt zu Hangrutschungen führen.