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Labor-Durchlässigkeitsversuch (fallender/konstanter Druck) in Bremen

Gemeinsam lösen wir die Herausforderungen von morgen.

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Unser Prüfteam setzt in Bremen auf ein vollautomatisches Triaxialgerät mit integrierter Durchlässigkeitszelle, das Proben unter definierten Druckstufen entweder mit fallender oder konstanter Druckhöhe testet. Die Versuchsanordnung erlaubt uns, sowohl bindige als auch nichtbindige Böden aus den typischen Sedimenten der Wesermarsch zu untersuchen. Vor dem eigentlichen Permeabilitätsversuch sättigen wir jede Probe unter Vakuum, um Lufteinschlüsse auszuschließen. Ergänzend dazu führen wir vor Ort einen Versuch zur Infiltration durch, um die gesättigte Felddurchlässigkeit mit dem Laborwert zu korrelieren. Die gesamte Apparatur ist nach ISO 17025 kalibriert, sodass wir reproduzierbare Ergebnisse für Ihre Standsicherheitsnachweise liefern.

Illustratives Bild von Permeabilidad laboratorio in Bremen
Schon eine Abweichung von einer halben Zehnerpotenz im kf-Wert kann die Dränagefläche um 40 Prozent vergrößern – in Bremen ein entscheidender Faktor.

Methodik und Umfang

Ein häufiger Fehler in Bremer Bauprojekten ist die Annahme, der kf-Wert sei über das gesamte Grundstück konstant. Gerade in der Hansestadt wechseln Torf- und Kleischichten auf engem Raum, sodass ein einzelner Versuch oft irreführend ist. Unser Labor-Durchlässigkeitsversuch in Bremen testet daher Proben aus mehreren Tiefen und Bodentypen getrennt. Wir kombinieren den konstanten Druck für Sande und Kiese mit dem fallenden Druck für Schluffe und Tone, um die Bandbreite von 10⁻³ bis 10⁻⁸ m/s abzudecken. Ergänzend empfehlen wir einen CBR-Versuch für die Tragfähigkeit der ungebundenen Schichten. Die Ergebnisse fließen direkt in Ihre Dränagebemessung und in die Setzungsprognose ein.
Technisches Referenzbild — Bremen

Lokale Besonderheiten

Nach DIN 18130-1 muss der Labor-Durchlässigkeitsversuch in Bremen besonders sorgfältig erfolgen, weil der Grundwasserstand im Stadtgebiet häufig weniger als 1,5 Meter unter Gelände liegt. Ein falsch bestimmter kf-Wert kann dazu führen, dass Dränsysteme unterdimensioniert werden und Keller bei Starkregen volllaufen. In den Marschgebieten entlang der Lesum haben wir mehrfach erlebt, dass Bauherren auf die Schnellbestimmung im Feld vertrauten, aber die anisotrope Durchlässigkeit des Torfs nicht erfassten. Unser Versuch im Labor bildet die vertikale und horizontale Permeabilität getrennt ab und liefert so belastbare Daten für die Bauwerksabdichtung.

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Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
PrüfnormDIN 18130-1:1998
Druckartfallend (bindig) / konstant (nichtbindig)
ProbenabmessungZylinder Ø 100 mm, Höhe 120 mm
Messbereich kf1·10⁻³ bis 1·10⁻⁸ m/s
Sättigungsgrad vor Versuch≥ 95 % (Rückdruckverfahren)
Prüfdauer2–7 Tage je nach Durchlässigkeit

Zugehörige Fachleistungen

01

Fallender Druck – bindige Böden

Für Bremer Klei- und Torfschichten verwenden wir die fallende Druckmethode nach DIN 18130-1. Die Probe wird von unten mit Wasser gesättigt, der Druckabfall über die Zeit gemessen. Typische kf-Werte liegen bei 10⁻⁶ bis 10⁻⁸ m/s.

02

Konstanter Druck – nichtbindige Böden

Sandige Kiese und Mittelsande aus den Weserterrassen testen wir mit konstantem Druck. Eine Präzisionspumpe hält das Gefälle stabil, der Durchfluss wird volumetrisch erfasst. So ermitteln wir kf zwischen 10⁻³ und 10⁻⁵ m/s.

03

Anisotropiebestimmung

Da viele Bremer Böden horizontal besser durchlässig sind als vertikal, führen wir separate Versuche in beiden Richtungen durch. Das Ergebnis ist entscheidend für die Bemessung von Vertikaldräns und Grundwasserabsenkungen.

Geltende Normen

DIN 18130-1:1998 – Baugrund, Versuche zur Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit, DIN 18123 – Korngrößenverteilung (Voraussetzung für kf-Abschätzung), Eurocode 7 (EN 1997-2:2007) – Erkundung und Prüfung des Baugrunds

Häufige Fragen

Welche Probenart ist für den Labor-Durchlässigkeitsversuch in Bremen erforderlich?

Wir benötigen gestörte oder ungestörte Zylinderproben – für bindige Böden bevorzugt ungestört (Stechzylinder, Ø 100 mm). Die Entnahme sollte möglichst nahe an der Bebauung erfolgen, um lokale Schichten wie Torflinsen zu erfassen.

Wie lange dauert der Versuch und wann liegen die Ergebnisse vor?

Je nach Durchlässigkeit dauert der eigentliche Permeabilitätsversuch zwei bis sieben Tage. Hinzu kommt die Probenvorbereitung mit Sättigung. In der Regel erhalten Sie den Prüfbericht mit kf-Wert und Grafiken innerhalb von zehn Werktagen.

Was kostet ein Labor-Durchlässigkeitsversuch in Bremen?

Der Preis für einen Einzelversuch liegt zwischen 390 und 530 Euro, abhängig von Druckverfahren und Probenanzahl. Bei Serien ab fünf Proben gewähren wir einen Mengenrabatt. Die genaue Kalkulation erhalten Sie nach Angabe der Bohrtiefen und Bodengruppen.

Welche Normen sind für den kf-Versuch in Bremen verbindlich?

Maßgeblich ist DIN 18130-1:1998. Für die Probenahme gilt DIN 4020, und die Bewertung der Ergebnisse erfolgt nach Eurocode 7 (EN 1997-2). Zusätzlich empfehlen wir die DIN 4095 für die Dränagebemessung, die auf Ihren kf-Werten aufbaut.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Bremen.

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