Ein häufiger Fehler, den Bauträger in Bremen machen, ist der Verzicht auf eine ausreichende Anzahl von SPT-Versuchen, wenn sie auf die typischen Weichschichten der Marsch treffen. Gerade in den tieferen Lagen der Stadt, wo der Untergrund aus Torf und Klei besteht, liefert der Standard Penetration Test die entscheidenden Werte für die Tragfähigkeit. Wer hier spart, riskiert ungleiche Setzungen und teure Nachbesserungen. In Bremen, wo der Grundwasserspiegel oft nur einen Meter unter der Oberfläche liegt, ist die Kombination aus SPT und einer sorgfältigen Klassifikation der Böden der erste Schritt zu einem standsicheren Bauwerk.

In der Bremer Marsch liegen die N‑Werte in Torf und Klei oft unter 10 – ein klares Signal für Setzungsrisiko und Gründungsverstärkung.